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Gesundheit und Geschlecht: Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung

Geschlechtsspezifische Differenzen bei der psychischen Gesundheit erlauben spezifische Gesundheitsförderungsstrategien

 

In der Schweiz leben Frauen durchschnittlich vier Jahre länger als Männer, ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität ist jedoch weniger gut. Sie berichten häufiger über allgemeine und funktionelle Gesundheitsprobleme, die sie in ihrer Autonomie einschränken können.

Die neu vorliegende Publikation zeigt anhand der Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung, dass zwischen Frauen und Männern zahlreiche gesundheitliche Unterschiede bestehen, die sich nicht allein biologisch erklären lassen, sondern auch auf das soziale Geschlecht zurückzuführen sind. Die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten werden weitgehend durch gesellschaftliche Normen wie Geschlechterrollen und -beziehungen geprägt und beeinflusst, die das Verhalten von Frauen und Männern bestimmen.

Eine geschlechtsspezifische Analyse der Gesundheit fördert das Verständnis der gesundheitlichen Unterschiede zwischen Frauen und Männern und ermöglicht es, auf dieser Basis spezifische Präventions- und Gesundheitsförderungsstrategien zu entwickeln, die der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen.

(Quelle: bfs)