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Neue Kompetenzen werden gebraucht: Selbstwirksamkeit, Eigeninitiative und Gruppenfähigkeit

Eine Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts forscht nach den Bildungsinhalten, die unsere Kinder im Jahr 2050 brauchen werden

 

Bildung soll Kinder und Jugendliche auf die Zukunft vorbereiten. Wie diese Zukunft aussieht, scheint zurzeit enorm ungewiss. Die Ungewissheit der Zukunft und die Verschiedenartigkeit der in der Studie ausgearbeiteteten vier Szenarien legen den Schluss nahe, dass es unmöglich ist, Kinder und Jugendliche auf die Zukunft vorzubereiten. 

Um Kinder und Jugendliche zur Gestaltbarkeit zu befähigen, schlägt die Studie drei Kategorien von Kompetenzen vor:

  1.  «Wissen»: Grundlagenwissen und Wissen, was man nicht weiss. 
  2.  «Wollen»: Durch Introspektion können eigene Wünsche und Bedürfnisse reflektiert und Ziele - für die Zukunftsgestaltung unerlässlich - besser formuliert werden. Es braucht neue Ideen. 
  3.  «Wirken»: Konkretes Verhalten ist gefragt. Dafür ist Selbstwirksamkeit notwendig: der Glaube daran, mit eigenen Kompetenzen etwas verändern zu können. Für die Umsetzung sind praktische Fähigkeiten nötig – von handwerklichen bis organisatorischen - und soziale Kompetenzen, um Entscheidungen in der Gruppe zu fällen und umzusetzen.

 

Durch selbstgewählte praktische Gruppenprojekte können Kinder und Jugendliche die Fähigkeiten sammeln, um innerhalb von kleinen Gemeinschaften Experimente zu wagen.