Suizidprävention: An wen wenden sich verzweifelte Menschen?

Synthesebericht zum Umgang mit Krisen und Hilfsangeboten bei Jugendlichen und Erwachsenen in der Schweiz

 

In Situationen mit grosser Verzweiflung, vielleicht sogar mit Suizidgedanken, würde sich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Personen in ihrem privaten Umfeld anvertrauen wollen. Jede vierte Person würde sich in einer solchen Situation aber auch an Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen wenden.

Wirkt im Umfeld jemand verzweifelt, gibt die überwiegende Mehrheit an, diese darauf ansprechen zu wollen. Neun von zehn Personen verfügen gemäss ihren Angaben über eine Vertrauensperson, mit der sie sprechen könnten. Die Aussage, dass niemand aus dem persönlichen Umfeld von einer eigenen Lebenskrise erfahren darf, wird mehrheitlich abgelehnt, aber 26% stimmen ihr doch (eher bis vollkommen) zu.