Mad Pride 2026 in Bern: Gemeinsam gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen
Am 10. Oktober 2026 versammelten sich mehrere Hundert Menschen auf dem Bundesplatz in Bern zur vierten Schweizer Mad Pride. Die farbenfrohe Veranstaltung setzte ein Zeichen für psychische Vielfalt, gegen Stigmatisierung und für eine inklusive Gesellschaft.
Die Teilnehmenden der Mad Pride 2026 setzten ein Zeichen für psychische Vielfalt, gegen Vorurteile und für eine inklusive Gesellschaft. Statt eines traditionellen Umzugs schritten sie über einen 50 Meter langen pinken Teppich vor dem Bundeshaus – als Symbol für Sichtbarkeit, Stolz und gesellschaftliche Teilhabe.
Das vielfältige Programm umfasste Konzerte, künstlerische Darbietungen und eine gemeinsame Achtsamkeitsübung. Rund 20 Organisationen luden an Informationsständen zum Austausch über psychische Gesundheit ein.
Die Mad Pride macht auf die anhaltende Stigmatisierung psychischer Erkrankungen aufmerksam und fördert den offenen Dialog. Die Bewegung stammt ursprünglich aus Kanada und ist seit 2019 auch in der Schweiz vertreten. Mit Veranstaltungen in Genf, Bern und Lausanne setzt sie sich für mehr Akzeptanz und Inklusion ein.