Zum Inhalt springen
Förderung psychischer Gesundheit

Theater, Spiele und Achtsamkeit: Ansätze zur Förderung der psychischen Gesundheit

Eine Studie der Universität Genf und ihrer Forschungspartner mit rund 300 Schülerinnen und Schülern zeigt, dass Improvisationstheater, Spiele zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und Achtsamkeitsübungen dazu beitragen können, die psychische Gesundheit von Jugendlichen mit erhöhter Ängstlichkeit zu schützen.

Wie lässt sich die psychische Gesundheit von Jugendlichen in der Schule stärken, insbesondere bei erhöhter Ängstlichkeit? Eine Studie der Universität Genf und ihrer Forschungspartner (UniDistance Suisse, Universität Freiburg und Universitätsspitäler Genf) untersuchte die Wirkung von drei Aktivitäten: Improvisationstheater, Spiele zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und Achtsamkeitsübungen.

Die 2026 in der Fachzeitschrift Social and Emotional Learning: Research, Practice, and Policy veröffentlichte Studie umfasste rund 300 Schülerinnen und Schüler aus drei Genfer Schulen, die an neun wöchentlichen Einheiten teilnahmen.

Bei Jugendlichen mit mittlerer bis hoher Ängstlichkeit zeigten alle drei Aktivitäten im Vergleich zur Kontrollgruppe eine schützende Wirkung: Sie wirkten einer Abnahme der Selbstwirksamkeit sowie einer Zunahme emotionaler Probleme und Verhaltensauffälligkeiten entgegen. Improvisationstheater führte zudem zu signifikanten Verbesserungen der kognitiven Empathie und der Fähigkeit zur Zusammenarbeit.

Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial solcher Aktivitäten im Schulalltag, um sozial-emotionale Kompetenzen zu fördern und die psychische Gesundheit von Jugendlichen zu stärken – insbesondere bei emotional besonders verletzlichen jungen Menschen.