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Gesundheit 2030: "Eine besondere Herausforderung ist die Zunahme der psychischen Erkrankungen"

Gesundheitspolitische Prioritäten für die nächsten 10 Jahre: psychische Gesundheit gehört dazu

 

Zu Ziel 4 Gesund älter werden gehört:

  • Verstärkte Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (SR 4.1)

Ältere Menschen haben immer häufiger nicht nur eine, sondern mehrere nichtübertragbare Krankheiten. Vorbeugung kann die Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten reduzieren. Im Sinne der Förderung eines gesunden Alterns sollen Anstrengungen zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten über die gesamte Lebensdauer und in allen sozialen Gruppen verstärkt werden. Dies gilt für somatische und psychische Krankheiten inklusive Sucht- und Demenzerkrankungen.

  • Mehr Gesundheit für Kinder und Jugendliche (SR 4.2)

Ein gesunder Start ins Leben ist eine entscheidende Voraussetzung für ein gesundes Erwachsenenleben. Bund, Kantone sowie alle Institutionen der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen sollen Massnahmen entwickeln für eine Nutzung bisher nicht ausgeschöpfter Potenziale in der Schwangerschaft, der Frühkindphase, im Kindergarten, in der Schule und im Übergang zum Beruf. Und zwar für alle sozioökonomischen Gruppen. Psychischen Krankheiten soll ein besonderer Fokus gelten.

Zu Ziel 8 Gesundheit in der Arbeitswelt fördern gehört:

  • Förderung eines gesunden Arbeitsumfelds (SR 8.2)

Zusammen mit den Kantonen und den Sozialpartnern sollen Verbindlichkeit und Wirksamkeit der bestehenden Massnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention in Wirtschaft und Arbeitswelt erhöht werden. Der Entwicklung und Implementierung von Präventionsmassnahmen, die im Bereich der psychosozialen Belastungen (Arbeitszeit, Stress, Mobbing, Burnout etc.) messbare Wirkung erzielen, kommt dabei besondere Bedeutung zu.

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