Armutsmonitoring: Ein Referenzwerk zur Armut

Ein spezifischer Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und finanzieller Armut ist plausibel: Ein Leben am Existenzminimum und mit Geldproblemen zu fristen, kann erheblichen Stress auslösen und die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Das Armutsmonitoring stellt Wissen zur Verfügung, um Armut wirksam zu verhindern und zu bekämpfen.

Das Monitoring untersucht die Lage der Bevölkerung in unterschiedlichen Lebensbereichen, identifiziert Risikogruppen, beobachtet, wie sich die Armut entwickelt und beschreibt Strategien, wie sie bekämpft werden kann. Das Monitoring stützt sich auf statistische Indikatoren und den Stand der Forschung. Es wird vom BSV in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik geführt und von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Der erste Monitoringbericht beschäftigt sich mit den Themen finanzielle Verhältnisse, Erwerbsintegration und Bildung beschäftigen.

Nationales Armutsmonitoring