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Nationaler Tag der Selbsthilfe 21. Mai

Die Mad Pride als Ausdruck engagierter Selbsthilfe

 

Das Projekt „Gesundheitskompetenz dank selbsthilfefreundlicher Spitäler“ fördert schweizweit die Zusammenarbeit von Selbsthilfe und Spitälern, zugunsten von Patienten und Angehörigen.

Selbsthilfegruppen – ein wichtiger Baustein der Gesundheitsversorgung

Selbsthilfegruppen entlasten Betroffene und Angehörige. Sie helfen zum Beispiel dabei, im Alltag besser mit einer Erkrankung umzugehen. 75% der Selbsthilfegruppen in der Schweiz beschäftigen sich mit Themen rund um Gesundheit. 

Nationale Initiative zur Förderung der Selbsthilfegruppen im Gesundheitsbereich
Die Stiftung Selbsthilfe Schweiz will Kooperationen breit fördern: Bis Ende 2024 sollen 80 Spitäler „Selbsthilfefreundlich“ werden. Solche Spitäler erfüllen sechs Qualitätskriterien. Diese stellen sicher, dass das Spital auf Augenhöhe mit Selbsthilfegruppen und Selbsthilfe-Fachstellen zusammenarbeitet.

Und die Mad Pride?

Erstmals 1993 gingen in Toronto Psychiatrierfahrene auf die Strasse, als Reaktion auf Vorurteile und Diskriminierung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen. Inzwischen wird die Mad Pride in vielen Ländern durchgeführt, um die Enttabuisierung/Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und die Sensibilisierung für psychische Gesundheit voranzutreiben. Es wird für einen positiven, sogar stolzen Umgang mit psychischen und inzwischen auch anderen Abweichungen von der gesellschaftlichen Norm geworben.